Maki Namekawa (jap. ,
Namekawa Maki; * in Tokio) ist eine japanische Pianistin.
Namekawa studierte an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokyo bei Mikio Ikezawa und am Conservatoire de Paris bei
Henriette Puig-Roget und erhielt 1994 den japanischen Leonid-Kreuzer-Preis. Ab 1995 war sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe Schülerin von Werner Genuit und
Kaya Han und betrieb daneben private Studien bei
Edith Picht-Axenfeld, György Kurtág,
Pierre-Laurent Aimard und
Florent Boffard. Nach dem Solistenexamen studierte sie schließlich Neue Musik bei
Stefan Litwin an der Musikhochschule Saarbrücken und
Pierre-Laurent Aimard an der Hochschule für Musik Köln.
Von 1997 bis 2002 unterrichtete sie an den Musikhochschulen Saarbrücken und Karlsruhe, daneben bei den Darmstädter Ferienkursen, wo sie auch an der Uraufführung von Werken
Johannes Kalitzkes mitwirkte. Sie trat bei internationalen Festivals wie der
Musik-Biennale Berlin (2001), dem
Klavierfestival Ruhr (2002), dem Klavierfestival "Pianorama" des WDR (2003) und dem
Electronica Festival in Linz (2003) auf.
Namekawa spielte Rundfunkaufnahmen u.a. beim Südwest-Rundfunk Stuttgart, dem Saarländischen und Hessischen Rundfunk, dem Schweizer Radio und Radio France ein. Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitet sie u.a. im Duo mit
Dennis Russell Davies, unter dessen Leitung sie 2004/05 mit dem
Bruckner Orchester Linz Schönbergs Klavierkonzert und
Liszts Totentanz aufführte.